Mein Baby wacht nachts immer noch mehrmals auf. Ist das normal?
Ja. Nächtliches Aufwachen ist für Babys biologisch normal und bis weit ins Kleinkindalter sehr verbreitet. Babys haben kürzere Schlafzyklen als Erwachsene und wachen zwischen ihnen fast auf. Viele brauchen Hilfe, um wieder einzuschlafen, für Nahrung, Nähe oder Sicherheit, und das ist keine Angewohnheit, die du durch falsches Verhalten geschaffen hast. Wachstumsschübe, Zahnen, Krankheit, neue Fähigkeiten wie Krabbeln oder Stehen und das Fremdeln in der zweiten Hälfte des ersten Jahres können eine Zeit lang mehr Aufwachen bringen, auch nach einer ruhigeren Phase. Durchschlafen ist ein Entwicklungsschritt, kein Zeugnis guter Erziehung, und Kinder erreichen ihn in sehr unterschiedlichem Alter. Was hilft: ein kurzes, vorhersehbares Abendritual, ein dunkles, ruhiges Zimmer, Tageslicht und Bewegung tagsüber und nachts eine ruhige, unaufgeregte Reaktion. Halte dich an die Empfehlungen für sicheren Schlaf von Kinderarztpraxis oder Hebamme, dazu gehört, dein Baby in Rückenlage schlafen zu legen. Wechselt euch nachts ab, wenn es geht, und schützt den Schlaf dort, wo jemand am erschöpftesten ist. Die Nächte deines Babys werden sich verändern. Sie als Team zu überstehen, ist wichtiger als jede Methode.
Wann du Hilfe holen solltest
Wende dich an die Kinderarztpraxis, wenn dein Baby laut schnarcht oder im Schlaf Atempausen zu machen scheint, schreiend vor Schmerz aufwacht, Fieber hat, schlecht trinkt oder weniger nasse Windeln hat oder wenn der Schlaf ohne erkennbaren Grund plötzlich viel schlechter wird. Hol dir auch für dich Hilfe, wenn die Erschöpfung dich hoffnungslos macht oder du Angst hast, deinem Baby etwas anzutun.
Diese Antwort ist eine allgemeine Information und ersetzt keine ärztliche oder psychologische Beratung. Aktualisiert:
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